Aurachirurgie nach Gerhard F. Klügl

Karin Kummer – zertifizierte Aurachirurgin nach Gerhard F. Klügl

Der Mensch ist mehr als das, was wir mit unseren Augen sehen und mit unseren Händen berühren können.

Diese Vorstellung ist keineswegs neu. Bereits seit Jahrtausenden finden sich in unterschiedlichen Heiltraditionen Beschreibungen  einer feinstofflichen oder energetischen Ebene des Menschen, die mit Körper, Geist und seelischem Erleben in Verbindung gebracht wird.

In den alten indischen Traditionen begegnen uns Begriffe wie Prana, die Lebensenergie, sowie Vorstellungen von Nadis und Chakren als Bestandteilen einer subtilen Anatomie. Bereits alte Upanishaden beschreiben Prana und verschiedene Ebenen des menschlichen Seins. Auch spätere yogische und tantrische Traditionen entwickelten daraus umfangreiche Modelle eines feinstofflichen Körpers.

Auch schamanisch geprägte Kulturen (philipinische Geistheiler) kennen seit langer Zeit die Vorstellung, dass Erkrankung oder seelisches Leiden nicht ausschließlich auf der körperlichen Ebene betrachtet werden können, sich von dort aber auf die körperliche Ebene auswirken können. Rituale, simultane Operationen, Berührung, symbolische Handlungen, geistige Arbeit und die Wiederherstellung einer als gestört empfundenen Ordnung gehörten deshalb in vielen Kulturen zur traditionellen Heilarbeit.

Die heutigen Begriffe „Aura“ oder „Energiekörper“ dürfen dabei jedoch nicht einfach mit diesen alten Vorstellungen gleichgesetzt werden. Historisch handelt es sich um unterschiedliche Traditionen und Deutungsmodelle. Die Gemeinsamkeit liegt vielmehr in einer Grundidee:

Der sichtbare Körper wird als Teil eines größeren körperlich-seelisch-geistigen Zusammenhangs verstanden.

Was ist Aurachirurgie?

Die Aurachirurgie nach Gerhard F. Klügl ist eine moderne Methode der energetischen beziehungsweise geistigen Heilarbeit.

Gerhard F. Klügl begann nach biografischen Angaben Ende der 1990er-Jahre damit, seine Form der Aurachirurgie systematisch zu entwickeln. Charakteristisch für seine Methode ist die Vorstellung, nicht direkt am physischen Körper, sondern an dessen feinstofflicher beziehungsweise energetischer Repräsentation zu arbeiten.

Der Begriff „Chirurgie“ darf dabei nicht missverstanden werden:

Es findet keine körperliche Operation statt.

Die Haut wird nicht verletzt, es werden keine Schnitte gesetzt und es erfolgen keine invasiven medizinischen Eingriffe.

Stattdessen werden Handlungen, die äußerlich an chirurgische Arbeitsweisen erinnern können, symbolisch im Energiefeld oder an einem sogenannten Surrogat durchgeführt. Als Surrogate können beispielsweise anatomische Darstellungen, Körperatlanten, Modelle oder Abbildungen verwendet werden.

Gerade diese Verbindung von energetischer Wahrnehmung, anatomischer Zuordnung und symbolisch-chirurgischer Handlung gehört zu den besonderen Merkmalen der von Gerhard F. Klügl entwickelten Aurachirurgie.

Wie kann eine aurachirurgische Sitzung aussehen?

Im Mittelpunkt steht zunächst der Mensch mit seiner persönlichen Geschichte.

Körperliche Beschwerden, zurückliegende Verletzungen, belastende Erfahrungen, emotionale Themen und wiederkehrende Lebensmuster können aus Sicht der Aurachirurgie unterschiedliche Ebenen eines Menschen betreffen.

Je nach Situation können beispielsweise


  • Körperregionen energetisch betrachtet,
  • anatomische Zusammenhänge einbezogen,
  • energetische oder emotionale Belastungsmuster gesucht,
  • mit Körpermodellen oder anatomischen Abbildungen gearbeitet,
  • symbolische Instrumente eingesetzt,
  • alte Verletzungen oder Operationen energetisch nachvollzogen
  • und Impulse zur Neuordnung gesetzt werden.

Die eigentliche Arbeit erfolgt dabei außerhalb des Körpers beziehungsweise an seiner symbolischen oder energetischen Repräsentation.

Gerhard F. Klügl bezeichnet seine Methode deshalb auch als eine Form des extrakorporalen Arbeitens.

Körper – Seele – Information

Ein wesentlicher Gedanke der Aurachirurgie ist, dass Erfahrungen nicht nur bewusst erinnert werden.

Manche Ereignisse hinterlassen tiefe Spuren: ein Unfall, eine Operation, ein Verlust, eine belastende Beziehung, eine traumatische Erfahrung oder eine Lebenssituation, die längst vergangen ist und dennoch innerlich weiterwirkt.

Die Aurachirurgie arbeitet mit der Vorstellung, dass solche Informationen beziehungsweise Muster auch auf einer feinstofflichen Ebene repräsentiert sein können.

Während einer Sitzung wird deshalb nicht ausschließlich gefragt:

„Wo befindet sich die Beschwerde?“

Ebenso wichtig kann die Frage sein:

„Welche Geschichte könnte mit diesem Bereich verbunden sein?“

Damit verbindet die Methode körperorientiertes Denken mit emotionaler, biografischer und energetischer Betrachtung.

Die Sprache des Unterbewusstseins

Symbolische Handlungen spielen in vielen traditionellen Heilmethoden eine bedeutende Rolle.

Auch in der Aurachirurgie wird mit Symbolen gearbeitet.

Ein chirurgisches Instrument, eine anatomische Darstellung oder eine bestimmte Handlung dient dabei nicht dazu, physisches Gewebe zu verändern. Es bildet vielmehr eine symbolische Information innerhalb der Behandlung.

Man könnte vereinfacht sagen:

Die Aurachirurgie versucht, mit dem Menschen auf einer Ebene zu arbeiten, auf der Bilder, Körperempfinden, Erinnerung, Emotion und symbolische Bedeutung miteinander verbunden sind.

Gerade darin liegt für mich die besondere Faszination dieser Methode.

Meine Arbeit als zertifizierte Aurachirurgin

In meiner Arbeit steht niemals eine Methode allein im Mittelpunkt, sondern immer der Mensch.

Meine Ausbildung zur zertifizierten Aurachirurgin nach Gerhard F. Klügl erweitert deshalb mein ganzheitliches Verständnis um eine weitere Ebene.

Ich betrachte körperliche, vegetative, emotionale und energetische Zusammenhänge nicht isoliert voneinander. Besonders interessant ist die Aurachirurgie für mich dort, wo Beschwerden oder Belastungen mit einer persönlichen Geschichte verbunden erscheinen und der Mensch das Gefühl hat:

„Da ist noch etwas, das mein Körper oder meine Seele nicht losgelassen hat.“

Eine aurachirurgische Sitzung kann dann einen besonderen Raum schaffen, in dem solche Zusammenhänge betrachtet und neue Impulse gesetzt werden können.

Dabei gehe ich achtsam, individuell und ohne Heilversprechen vor.

Alte Vorstellungen – eine moderne Methode

Die Aurachirurgie nach Gerhard F. Klügl ist keine Jahrtausende alte Therapie.

Sie ist eine moderne Methode.

Ihre Grundidee berührt jedoch ein sehr altes Menschheitswissen: die Vorstellung, dass neben der sichtbaren Anatomie noch weitere Ebenen des menschlichen Erlebens existieren können.

Historiker können Vorstellungen eines „subtilen Körpers“ über viele Jahrhunderte und teilweise Jahrtausende zurückverfolgen. Sie begegnen uns unter verschiedenen Begriffen in indischen, buddhistischen, philosophischen, mystischen und später auch westlich-esoterischen Traditionen.

Gerhard F. Klügl hat daraus keine traditionelle schamanische Methode übernommen, sondern eine eigenständige Form energetischer Heilarbeit entwickelt, deren besonderes Kennzeichen die symbolische Arbeit mit anatomischen Strukturen und chirurgischen Instrumenten außerhalb des physischen Körpers ist.

Ein Impuls zur Selbstregulation

Aurachirurgie versteht sich als Arbeit auf einer energetisch-informatorischen Ebene.

Sie möchte dem Menschen Impulse geben, Belastendes zu lösen, innere Zusammenhänge wahrzunehmen und die eigenen Regulations- und Selbstheilungskräfte zu unterstützen.

Manchmal braucht Veränderung eine Substanz.

Manchmal braucht sie Berührung.

Manchmal ein Gespräch.

Und manchmal kann bereits ein starkes inneres Bild oder ein symbolischer Impuls etwas in Bewegung bringen.

Aurachirurgie betrachtet den Menschen nicht nur dort, wo ein Symptom sichtbar wird, sondern fragt auch nach der Geschichte, die dahinterliegen könnte. 

Wichtiger Hinweis
Die Existenz einer Aura beziehungsweise eines feinstofflichen Energiekörpers im Sinne der Aurachirurgie sowie die spezifischen Wirkmechanismen der Aurachirurgie nach Gerhard F. Klügl sind wissenschaftlich nicht als medizinische Wirkmechanismen anerkannt beziehungsweise ausreichend belegt.

Die Aurachirurgie ersetzt daher keine ärztliche Diagnostik, notwendige medizinische Behandlung, Operation oder Notfallversorgung.

In unserer Praxis verstehen wir sie als komplementären, energetisch orientierten Ansatz, der die konventionelle medizinische Versorgung – wo diese erforderlich ist – begleiten kann.